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Soziale Netzwerke machen unser Privatleben transparent!

von Martina Schipfer

Soziale Netzwerke machen unser Privatleben transparent!

Dank Facebook, twitter und Co sind wir heute permanent miteinander vernetzt und können uns immer und überall mitteilen und austauschen. Wir sollten dabei aber nie vergessen, wer im Netz mitlesen kann und es auch tut. Unser Privatleben wird transparent! Wird es zu transparent? Nicht umsonst heißt es „Das Internet vergisst nie“. Was einmal im Internet steht, bleibt für immer da.

Ich gestehe: Privat bin ich ein großer Fan von Facebook. Ich habe Freunde in ganz Europa und finde es toll, so mit ihnen in Kontakt bleiben, ihre Erlebnisse mitbekommen und ihre Fotos sehen zu können. Und ich freue mich über jede Reaktion meiner Freunde auf meine Einträge.

Trotzdem bin ich verblüfft, wenn Menschen sehr private, manchmal schon intime Momente und Bilder mit ihren oft mehreren hundert „Freunden“ teilen. Noch mehr, wenn sie dies mit der gesamten Community tun. Im Falle von Facebook immerhin rund 845 Millionen Menschen! Dabei ist es so einfach, die eigenen Privatsphäre-Einstellungen dahingehend zu ändern, kein allgemein zugängliches Profil zu haben.

Denn: Es führen auch immer mehr Arbeitgeber und Personalberater bei KandidatInnen Onlinechecks durch, um ihren Eindruck von den BewerberInnen zu vervollständigen. Denken Sie daran, bevor Sie das nächste Mal Ihre Urlaubs- und Partybilder in diversen Social Networks hochladen.

Aber nicht nur beim Jobwechsel, sondern auch im täglichen Berufsleben sollte man überlegen, was und vor allem wann man postet. Stichwort: Kündigung wegen Facebook-Postings... 

Wie war kürzlich sinngemäß zu lesen: Auf Ihrer Wall sollten Sie nur Informationen posten, die Sie guten Gewissens auch auf einem Plakat aus Ihrem Schlafzimmerfenster hängen würden. Na dann,…

Hier ist auch ein interessantes Interview zum Thema „Datenspuren im Netz“: http://www.radiobremen.de/wissen/dossiers/spurensuche/interviewkarzauninkat100.html

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